Was Gründer:innen aus ihren Lieblingsserien lernen können

Fernsehsendungen sind nicht nur ein guter Zeitvertreib! Wenn man sie aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet, können sie auch Tipps für Unternehmer liefern.

Inhaltsverzeichnis

Fernsehserien, die auf Netflix, Prime und Co. verfügbar sind, bieten nicht nur spannende Unterhaltung während der Sperrzeiten – mit dem richtigen Blickwinkel können sie auch Lektionen für Unternehmer liefern. So kann „The Crown“ Gründern zeigen, wie es sich anfühlt, der Einzige an der Spitze ihres Start-ups zu sein, „Black Mirror“, welche sozialen Auswirkungen und Risiken sie mit ihrer digitalen Innovation verursachen und Mister Burns aus „Die Simpsons“, wie Führung in der Gegenwart nicht funktioniert.

Suits

„Einstellung ist alles“ – die Serie „Suits“ ist ein klares Beispiel dafür. Vor allem, wenn es um den Umgang mit Fehlern geht. Fehler zu machen, gehört zum Menschsein und auch zum Unternehmertum dazu. Wichtig ist, dass man mit Fehlern richtig umgeht.“

Black Mirror

„Die futuristische Netflix-Serie „Black Mirror“ zeigt eine Zukunft, in der sich die Weltgesellschaft durch die Digitalisierung verändert. Auch wenn die Serie als „schwarzer Spiegel“ für die Zuschauer konzipiert ist, liefert sie auch einige Inspirationen für die Zukunft. Welche technologischen Hilfsmittel wird die Menschheit entdecken und in ihr tägliches Leben integrieren? Und was noch wichtiger ist: Wie können wir Gesetze nutzen, um zum Beispiel sicherzustellen, dass die Zukunft nicht so aussieht wie in der Serie ‚Black Mirror‘?“

The Crown

„‚The Crown‘ erinnert mich an das Gefühl der Einsamkeit, das ein Gründer an der Spitze seines Start-ups empfindet. Es erinnert mich auch an die Entscheidungen, die man nicht alleine treffen kann. „The Crown“ zeigt aber auch, dass die besten Führungskräfte die Fähigkeit besitzen müssen, flexibel und mitfühlend zu sein, was die Königin während ihrer langen Regentschaft nicht gezeigt hat.“

Lupin

„Die französische Netflix-Serie ‚Lupin‘ handelt von einem Jungen, der entschlossen ist, sich an seinem Vater zu rächen. Natürlich sollen sich Gründer nicht an irgendjemandem rächen oder einen Massendiebstahl auf sich nehmen, um ihre Existenz zu beweisen. Assane, der Protagonist der Geschichte, könnte Gründer jedoch dazu inspirieren, konzentriert zu bleiben und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, um ihren Fokus und Antrieb zu behalten. Inspiriert von der klassischen literarischen Legende des Meisterdiebs Lupin macht sich der charmante Assane auf den Weg, um das Ziel der Rache an seinem unschuldig inhaftierten Vater zu erreichen, den er selbst im Gefängnis getötet hat. Er will auch die Wahrheit hinter dem Verbrechen ans Licht bringen, die sein Vater an ihn weitergeben konnte. Das erfordert die Fähigkeit, sich anzupassen und zu verändern – zwei der Eigenschaften, die erfolgreiche Gründer ausmachen. Assane ist zielstrebig, hartnäckig und immer bestrebt, die Dinge zu verbessern – in gewissem Sinne ist er ein echter Gründer.“

Star Trek

„Im Mittelpunkt der Handlung von „Star Trek“ stehen die Führungsoffiziere. Sie berichten von ihren Begegnungen mit fremden Welten, unentdeckten Lebensformen und neuen Zivilisationen. Das Gleiche gilt auch heute: Gründer begeben sich auf eine unerklärlich lange Abenteuerreise, bei der es gilt, die gesetzten Ziele zu erreichen und eine von Ausdauer geprägte Reise zu planen. Letztendlich sind die Besatzungsmitglieder am Anfang entscheidend, und sie werden immer so ausgewählt, dass sie in der Lage sind, das Unternehmen in die richtige Richtung zu lenken. Das Netzwerk und die verschiedenen Koalitionen können auch auf der anderen Seite der Welt, d.h. auf dem Markt, eine sehr wichtige Interaktion darstellen. Die Serie enthält die folgende Kernbotschaft für Unternehmer: Man sollte immer auf unbekannte Probleme vorbereitet sein und in der Lage sein, schnell und entschlossen zu reagieren.

Die Simpsons

In der Serie „Die Simpsons“ ist Mr. Burns, der uralte Leiter des Kernkraftwerks in der Stadt, ein perfektes Beispiel dafür, wie man arbeiten sollte: Er achtet nicht auf seine Mitarbeiter, kennt die neuesten Innovationen und Trends nicht und ist kein Fan der nachhaltigen Entwicklung. Es war mir immer ein Rätsel, wie er es geschafft hat, sein Unternehmen rentabel zu halten. Wahrscheinlich lag es daran, dass er als einziger lokaler Betreiber eines Kernkraftwerks ein Monopolist war und daher weniger brauchte. Außerdem war es ihm durch eine strenge Kostenkontrolle und ein scharfes Auge auf den Cashflow möglich, die Rentabilität seines Unternehmens auch in schwierigen Zeiten zu erhalten. Ich schreibe seine praktische Herangehensweise an regulatorische Hindernisse dem Unternehmertum zu“.

Der Mann im hohen Schloss

„‚The Man in the High Castle‘ ist ein düsteres, aber spannendes historisches Serienstück, das die Bedeutung und die Auswirkungen verschiedener Szenarien skizziert, die man sich in der Gesellschaft vorstellen kann. Es basiert auf dem gleichnamigen Buch (oder übersetzt als „Das Orakel der Berge“), die Geschichte ähnelt Black Mirror, stellt die Frage, die klein ist, aber mächtig, die die Welt auf den Kopf stellt Was könnte die Welt sein, wenn der Zweite Weltkrieg ganz anders ausgegangen wäre? Einfacher ausgedrückt: Was ist möglich? Diese Frage ist in der heutigen Welt, die von der Globalisierung und dem technologischen Fortschritt geprägt ist, ebenso relevant. Die Lektion, die ich aus dieser Serie gelernt habe, ist, dass es nie eine schlechte Idee ist, „Was-wäre-wenn“-Fragen unter die Lupe zu nehmen und über den Tellerrand zu schauen, um neue Anwendungen, Bedürfnisse und Lösungen zu verstehen. Aber am wichtigsten ist, dass man nicht ein Problem löst, indem man ein neues eröffnet.“

BILD.Power.Germany?

„Für viele Unternehmer ist die Welt der Medien meist eine Blackbox. Wie funktionieren sie? Welche Informationen werden berichtet und welche nicht? Was sind die Themen, die sie begeistern? Wer steckt hinter dem Thema? Es gibt viele verschiedene Meinungen und Sichtweisen zum Thema BILD als Medium, doch die Dokumentation zeigt, wie diese Prozesse funktionieren und gibt einen spannenden Einblick in die Arbeitsweise des größten Boulevardimperiums Deutschlands. Ich glaube, sie beweist, dass Menschen sich am meisten zu Menschen hingezogen fühlen und das ist der wichtigste Aspekt einer spannenden Geschichte. Wenn es um neue Produkte oder Dienstleistungen geht, ist nicht nur die Qualität oder „Made in Germany“ an sich wichtig. Es geht auch um die Menschen, die dahinter stehen, und um ihre Geschichten.“

Die Umbrella Academy

„‚The Umbrella Academy‘ ist eine Netflix-Serie, in der zwei Geschwister mit unterschiedlichen Superkräften die Aufgabe haben, die Zerstörung des Universums zu verhindern. Bald stellen sie fest, dass sie dieses Ziel trotz ihrer unterschiedlichen Ansichten nur gemeinsam erreichen können. Die Gründer können aus der Serie lernen, dass Unternehmertum ein Akt des Ausgleichs zwischen Individualismus und Gemeinschaft oder Teamarbeit ist. Jeder Gründer ist eine Führungspersönlichkeit mit wichtigen Eigenschaften, aber niemand kann alleine ein Unternehmen auf Dauer erfolgreich führen. Da die Teilnehmer der Akademie an verschiedenen Aufgaben scheitern (einer von ihnen verstirbt früh in der Ausbildung und tritt nur noch als Medium durch seinen Bruder in Erscheinung), müssen die Gründer in der Lage sein, sich immer wieder aufzurappeln und zu verbessern.

Über den Autor

Simon Fritzsche hilft Gründern und Unternehmer seit 2008 auf ihrem Weg in der Selbstständigkeit. Er kennt fast alle Fallstricke und Herausforderungen, die Unternehmensgründungen mit sich bringen und hilft diese zu umschiffen.

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